Vorsitz

Vorsitzender der LAGFW im Jahr 2013 ist Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werks Bayern.

 

 

 

Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern e. V.

Präsident: Michael Bammessel
2. Vorsitzender des Vorstands: Dr. Tobias Mähner 
Pirckheimerstraße 6
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Das Wahljahr im Fokus

Diakonisches Werk Bayern übernimmt den Vorsitz in der Freien Wohlfahrtspflege

 

Turnusgemäß hat das Diakonische Werk Bayern den Vorsitz der Freien Wohlfahrtspflege Bayern übernommen. Bis Januar 2014 ist damit der Präsident des Diakonischen Werks Bayern, Michael Bammessel, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege, in der die sechs bayerischen Spitzenverbände Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Caritas, Diakonie, Der Paritätische Bayern und der Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden organisiert sind. Bammessel folgt auf Dr. Thomas Beyer, den Landesvorsitzenden der AWO, der für das kommende Jahr den stellvertretenden Vorsitz übernehmen wird.

Thema Pflege im Mittelpunkt

„Im Doppelwahljahr möchten wir die sozialen Themen so stark machen, dass sie für die Wahlentscheidung wichtig werden“, kündigt Bammessel an. „Wir werden im Jahr 2013 besonders das Thema Pflege in den Mittelpunkt stellen, beginnend mit einem Symposium zusammen mit dem Bündnis ‚Wert der sozialen Arbeit‘ im Landtag am 26. Februar.“

Im Namen der Wohlfahrtsverbände fordert der frisch gekürte Vorsitzende Taten statt Worte: „Über die notwendigen Verbesserungen in der Pflege sowie für deren Zukunftssicherung ist in der Öffentlichkeit endlos diskutiert worden. Die Freie Wohlfahrt hat den Entwicklungsbedarf detailliert aufgezeigt. Jetzt muss die Politik endlich konkrete Entscheidungen treffen. Diese müssen spätestens Ende des Wahljahres in den Regierungsprogrammen stehen.“

Exzellente soziale Güte – Sozialcharta für Bayern

Daneben stellt Bammessel auf der Pressekonferenz die Sozialcharta für Bayern vor, die von der Freien Wohlfahrtspflege unter dem Titel „Exzellente soziale Güte – Maßstab einer lebenswerten Gesellschaft“ im Rahmen der jährlichen Klausurtagung Anfang Januar verabschiedet wurde. Die Charta enthält eine Aufstellung der Aspekte, an denen aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege die soziale Qualität einer modernen Gesellschaft gemessen werden kann. Zu jedem dieser Aspekte haben die Wohlfahrtsverbände zudem programmatische Forderungen formuliert.

„Ein soziales Bayern muss sich ehrgeizige Ziele setzen“, unterstreicht Bammessel die Bedeutung der Charta. „Denn ein hoher sozialer Standard ist ein entscheidendes Merkmal für die Güte einer Gesellschaft.“ Eine der zentralen Forderungen der Charta ist die grundlegende Aufwertung des sozialen Bereichs: „Der soziale Bereich ist nicht der Wundverband zum Kaschieren gesellschaftlicher Fehlentwicklungen und Defizite, sondern er hat Schlüsselfunktion für ein attraktives Land mit hoher Lebensqualität“, betont der Präsident der Diakonie Bayern.

Positive Bilanz 2012

Rückblickend auf das Jahr 2012 unter dem Vorsitz der AWO zieht Dr. Thomas Beyer eine positive Bilanz: „Einen Höhepunkt stellte die Armutskonferenz im Juli 2012 dar, in der wir einem breiten Publikum aus Politik und Fachleuten die zunehmende Bedrohung durch Armut, bedingt durch einen schwierigen Arbeitsmarkt, auch im wohlhabenden Bayern, verdeutlichen konnten. Auch in Bezug auf politische Herausforderungen haben wir mit der Erhöhung der Unterstützung im Bereich Asylsozialberatung und Fortschritten in der häuslichen Pflege wichtige Ziele vorangebracht.“

Freie Wohlfahrtspflege im neuen Design

Im Rahmen der Klausurtagung hat sich der Vorstand der Freien Wohlfahrtspflege Bayern einstimmig dafür entschieden, künftig nicht mehr langatmig von der „Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern“ zu reden oder das nur Insidern bekannte Kürzel „LAGFW“ zu verwenden. Stattdessen wird künftig verständlicher und prägnanter von der „Freien Wohlfahrtspflege Bayern“ gesprochen. Zur Transparenz soll auch beitragen, dass die Mitgliedsverbände im optischen Auftritt klar erkennbar sein werden. Die Namensänderung tritt ab sofort in Kraft, die notwendigen Änderungen im Erscheinungsbild werden zeitnah schrittweise umgesetzt.

 

Zur Sozialcharta

Kontakt

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